🌼 Löwenzahnhonig – Die süße Unterstützung für Leber, Galle & Entgiftung
Kennst du dieses goldgelbe Blümchen, das im Frühling überall auf Wiesen leuchtet – der gute alte Löwenzahn? Viele sehen in ihm nur ein „Unkraut“, aber er ist in Wahrheit ein echtes Detox-Wunder! Und das Beste: Du kannst daraus sogar deinen eigenen Löwenzahnhonig herstellen – lecker, vegan und ganz natürlich.
In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du Löwenzahnhonig selbst machen kannst – inklusive Rezept – und warum er so gut zu einer leber- und gallenfreundlichen Ernährung passt.

💛 Warum Löwenzahn so wertvoll für deinen Körper ist
Der Löwenzahn ist mehr als nur hübsch. Seine Wirkstoffe wirken:
- Leberstärkend: Löwenzahn regt die Leber an, unterstützt ihre Entgiftungsfunktion und hilft bei der Regeneration.
- Gallenfluss ankurbelnd: Das kann wichtig sein, wenn du z. B. unter Völlegefühl, Blähungen oder Gallensteinen leidest – oft ein Zeichen, dass deine Galle nicht richtig fließt.
- Entwässernd: Er hilft dem Körper, überschüssiges Wasser und eingelagerte Stoffe auszuleiten.
- Verdauungsfördernd: Bitterstoffe (auch wenn in den Blüten mild) regen sanft die Verdauung an – das entlastet den gesamten Stoffwechsel.
Gerade bei einer geplanten oder laufenden Entgiftungskur (Leberentlastung, Gallenstein-Probleme, Lymphstau usw.) ist der Löwenzahn dein natürlicher Helfer.
🍯 Löwenzahnhonig – Flüssiges Gold
Zutaten:
- 200 Löwenzahnblüten (ungespritzt, von einer sauberen Wiese)
- 1 Liter Wasser
- 1 Bio-Zitrone (in Scheiben, mit Schale)
- 1 kg Zucker (z. B. Bio-Rohrzucker)
Zubereitung:
1. Blüten sammeln & vorbereiten:
Sammle die Blüten bei Sonnenschein – am besten am späten Vormittag, wenn sie weit geöffnet sind. Zuhause kurz ausschütteln (nicht waschen), um kleine Tierchen loszuwerden. Grüne Teile vorsichtig entfernen, damit der Honig nicht bitter wird.
2. Auszug kochen:
Die Blüten mit den Zitronenscheiben in einen Topf geben, mit dem Wasser übergießen, kurz aufkochen und 15 Minuten leicht köcheln lassen. Dann abkühlen lassen und abgedeckt 24 Stunden ziehen lassen.
3. Abseihen & eindicken:
Am nächsten Tag alles durch ein Sieb oder Tuch abseihen. Die Flüssigkeit auffangen, Zucker hinzufügen und bei mittlerer Hitze unter Rühren 1–2 Stunden einköcheln lassen – bis die Konsistenz an Sirup erinnert. Gelierprobe machen (ein Tropfen auf einem kalten Teller sollte zäh bleiben).
4. Abfüllen:
Noch heiß in saubere Gläser füllen und verschließen. Kühl und dunkel gelagert hält der Honig mehrere Monate.
✨ So kannst du den Honig verwenden:
- Als Brotaufstrich (z. B. auf Dinkel- oder Buchweizenbrot)
- Zum Süßen von Tee – z. B. mit Brennnessel oder Zitronenmelisse (auch entgiftend!)
- In Salatdressings für eine süß-herbe Note
- Oder einfach mit einem Löffel in den Mund – wenn du deinem Körper was Gutes tun willst

💡 Mein Detox-Tipp:
Wenn du gerade dabei bist, deine Leber oder Gallenblase zu entlasten (z. B. wegen Gallensteinen, Müdigkeit, Hormonchaos oder Wassereinlagerungen), dann ist dieser Honig ein wundervoller Begleiter. Er ist mild, vegan, enthält wertvolle Pflanzenstoffe und bringt zusätzlich diese frische „Ich-tu-mir-was-Gutes“-Energie mit sich.
Und hey – wie schön ist es bitte, wenn man sich selbst etwas aus der Natur zaubert, das auch noch hilft?
Wenn du mehr Rezepte & Ideen für eine leberfreundliche Ernährung suchst – oder gerade mit Gallenbeschwerden kämpfst und eine sanfte Entgiftung machen willst – dann schau unbedingt in meinen 7-Tage-Detox-Plan. ✨
Hast du den Honig schon mal selbst gemacht? Oder willst du es mal probieren? Lass es mich wissen – ich freu mich auf deinen Kommentar!
Irina